NFC-Technologie – Vorteile, Risiken und allgemeine Infos

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Die NFC-Technologie kann so schön, aber auch so belastend sein. So könnte man es zumindest formulieren, wenn man sich die Meinung in der Bevölkerung anschaut. Wo die einen die Technologie praktisch und komfortabel finden, da schrillen bei der anderen Personengruppe die Alarmglocken und Datenschutz-Ängste machen sich breit. Darüber hinaus gibt es noch diejenigen, die den Begriff zwar kennen, aber ihn nirgendswo einordnen können. NFC – drei Buchstaben, die schnell über die Lippen gleiten und dennoch viele Fragezeichen hervorrufen. Wir möchten aus den Fragezeichen Ausrufezeichen machen und stellen in unserem Blogbeitrag daher alles detailliert für dich vor. Vorteile, Risiken, allgemeine Informationen – wir haben alles für dich parat.

NFC-Technologie - was genau steckt dahinter?

Sie macht bereits weltweit das Leben von uns allen um ein Vielfaches leichter – die NFC-Technologie. In Deutschland wächst die Bedeutung von Jahr zu Jahr, sodass Nutzer die Vorteile nicht mehr in ihrem Alltag missen möchten. Doch was genau steckt eigentlich dahinter und wie funktioniert die Technik?

Near Field Communication“, wie es ausgeschrieben heißt, beschreibt die Kommunikation zwischen 2 Geräten. Diese stehen dabei in unmittelbarer Nähe voneinander, wie die Übersetzung von „Near Field“ schon vermuten lässt. Eine Übertragung von Daten kann schnell und ohne große Mühen stattfinden. Daraus resultiert ein komfortablerer Alltag. Beim Bezahlen im Supermarkt ist die Technologie mit Sicherheit am geläufigsten. Kurz die Karte vorhalten und schon geht’s weiter. Karte einstecken, Pin-Code eingeben und warten? Die NFC-Technologie überspringt diesen zeitraubenden Abschnitt fortan eindrucksvoll.

Wie werden die Daten übermittelt?

NFC, ist ein Funkstandard. Schlussfolgernd kommen bei der Übertragung der Daten Funkstrahlen zum Einsatz. Im Beispiel des Bezahlens, werden somit auf sehr kurzen Übertragungswegen die Zahlungsinformationen zwischen den Geräten ausgetauscht. Nur wenn die beiden Punkte wenige Zentimeter voneinander entfernt liegen, ist das Signal stark genug, um einen Datenaustausch durchführen zu können.

Blickt man auf die NFC-Geschwindigkeit, die sich bei gerade einmal 424 Kilobyte pro Sekunde bewegt und vergleicht diese mit den gängigen Internetgeschwindigkeiten, würde man anfangs sicherlich an der Effizienz zweifeln. Fakt ist jedoch, dass diese gemächliche Geschwindigkeit für den Zahlungsverkehr mehr als ausreichend ist. Generell lässt sich die NFC-Technologie auch in anderen Bereichen verwenden. Vor allem beim Bezahlen hat sie jedoch flächendeckend einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Kreditkarten, EC-Karten und Smartphones - NFC ist hier weltweit auf der Überholspur.

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Die Risiken der NFC-Technologie

NFC ist extrem sicher. Beim Blick auf die zahlreichen darüber geführten Statistiken fällt auf, dass die Nutzung bisher nur sporadisch von Kriminellen ausgenutzt wird. Nichtsdestotrotz gibt es Personen, die mit dem gewissen Knowhow dazu in der Lage sind, einen nicht gewollten Datenaustausch durchzuführen.

Dabei könnte wie folgt vorgegangen werden:

  • Einsatz manipulierter Bezahlterminals
  • Datenklau durch engen Kontakt zum Portemonnaie
  • Kartenverlust oder Kartendiebstahl

Oftmals bewahrt der gesunde Menschenverstand einen bereits zuverlässig davor, dass man zum Opfer eines Kriminellen wird. Mit einigen Gadgets lässt sich das Gefühl von Sicherheit jedoch auch kinderleicht in den Alltag einbauen. Portemonnaies mit NFC-Schutz haben einen speziellen Blocker im Material eingebaut und nehmen den Angreifern somit den Wind aus den Segeln. Die Geldbörsen weisen keine äußerlichen Besonderheiten auf, sodass sich der Schutz getarnt im Inneren zurückhält und das Design dem einer herkömmlichen Geldbörse gleicht.

Zudem greifen auch noch andere Sicherheitsvorkehrungen, die auf Seiten der NFC-Anbieter getroffen wurden. So gibt es unter anderem NFC-Zahlungslimits pro Tag, damit die Technik bei Kartenverlust nicht von Dritten missbraucht werden kann. Außerdem wird Mehrfachzahlungen ein Riegel vorgeschoben, da jede Transaktion eine einzelne Aktivierung durchläuft. Es können zudem immer nur 2 Funksignale im gleichen Moment miteinander kommunizieren. Alles darüber hinaus würde zur Wahrung der Sicherheit zu einem Transaktionsabbruch führen. Es sind Kleinigkeiten wie diese, die die Technik noch attraktiver machen.

Wie kann man sich selber schützen?

Die bereits beschriebene Nutzung eines Portemonnaies mit NFC-Schutz, ist mit Sicherheit eines der schlagkräftigsten Mittel und sollte somit unbedingt realisiert werden, da die Anschaffung mit keinerlei negativen Aspekten verbunden ist. Mit weiteren Vorgehensweisen kann man das Sicherheitsniveau jedoch zusätzlich in die Höhe treiben:

  • Stelle auf deinem Smartphone die Transaktionsbenachrichtigung ein, um bei Kartenmissbrauch direkt alarmiert zu werden.
  • Schalte die NFC-Funktion in den Einstellungen deines Smartphones aus, wenn du sie nicht benötigst.

Maßnahmen wie diese können direkt und ohne Komplikationen umgesetzt werden. Die ohnehin schon sichere Technik, wird durch die Anpassung des persönlichen Verhaltens weiter optimiert, sodass sie sich gedanklich voll und ganz auf die vielen positiven Punkte der NFC-Technologie freuen können.

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