Abschied des 500-Euro-Scheins - was hat sich geändert?

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Das Aus des 500-Euro-Scheins ist nun bereits seit geraumer Zeit beschlossene Sache. Im April 2019 hatte man letztmalig die Möglichkeit, bei der Deutschen Bundesbank an den lilafarbenen Geldschein zu kommen. Danach gingen die Schranken pünktlich herunter und der weitere Zugang wurde fortan verwehrt. Seitdem werden keine Noten in Umlauf gebracht. Was steckt hinter dieser Entscheidung und ist dieses Vorgehen vorteilhaft oder nicht? Was bedeutet der Abschied des 500-Euro-Scheins für uns Bürger und sind ein Jahr nach der Durchsetzung im bargeldverliebten Deutschland Veränderungen im tagtäglichen Geschehen erkennbar? Wir schauen genauer hin.

Warum wurde der Abschied des 500-Euro-Scheins eingeläutet?

Die Europäische Zentralbank entschied sich dafür, den Abschied des 500-Euro-Scheins in die Wege zu leiten, um diversen unschönen Vorkommnissen und Trendrichtungen ein Ende zu setzen. Vor allem die weltweite Terrorfinanzierung, der Drogenhandel und die Geldwäsche, erlebten durch die Existenz des höchsten aller Euronoten einen Aufschwung, sodass man nun bereits seit einem Jahr gewährleisten möchte, durch die Abschaffung eine Kehrtwende zu erzielen. War es Kriminellen früher noch möglich hohe Beträge zu transportieren und zu lagern, so wird dies nun durch das Ende des lilafarbenen Scheins erschwert, da nun viel mehr Masse bewegt werden müsste.

Darüber hinaus muss man sich jedoch auch eingestehen, dass auch viel einfachere Gründe dafür sprachen, die Abschaffung nun final durchzusetzen. Ganz ehrlich – wann hast du im tagtäglichen Geschehen mit einem 500-Euro-Schein gezahlt? Schaut man auf den Einzelhandel, dann kann man bereits seit vielen Jahren eine Abneigung gegen derartig hohe Noten erkennen. Viele Geschäfte haben das Zahlungsmittel schon lange Zeit vor dem offiziellen K.O. verbannt und nicht mehr akzeptiert.

Währungsrecht-Debatte noch immer präsent

Auch beim Kleingeld sind die Bürger sich schon lange nicht mehr darüber im Klaren, ob wirklich alle zur Verfügung stehenden Münzen tatsächlich notwendig sind, um im Alltag bestehen zu können. Es sind dementsprechend Petitionen in Umlauf, in denen dazu aufgerufen wird, die Politiker über einen Abschied der 1- und 2-Cent-Münzen entscheiden zu lassen. Einige Parteien bekennen sich sogar schon deutlich dazu und befürworten solche Aufrufe. Selbst die 5-Cent-Münze wird von einigen Personen stark kritisiert.

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Sind Deutsche nicht mehr verliebt in ihr Bargeld?

Trotz des Abschieds des 500-Euro-Scheins, sind die Deutschen nach wie vor verliebt in ihr Bargeld und haben immer gerne etwas dabei. Vor allem kleinere Käufe, wie sie beispielsweise im Supermarkt oft getätigt werden, werden mit Hilfe des „Cashs“ vollzogen. An einigen Orten geht man sogar mit leeren Händen nach Hause, wenn man nicht mit ausreichend Bargeld ausgestattet ist. Viele Bäckereien haben bis heute keine EC-Lesegeräte und vertrauen zu 100% auf die Abwicklung mit Bargeld.

Der Großteil der Bürger stellt somit nicht das Thema Bargeld an sich in Frage, sondern viel mehr nur die überflüssigen Noten und Münzen, die kaum benutzt wurden. Laut einer Studie lassen sich in den Geldbeuteln der Deutschen durchschnittlich noch immer 107 Euro vorfinden. Ein klares Statement, trotz fortschreitendem Trend zur Kartenzahlung.

Welche Änderungen lassen sich im Alltag erkennen?

Im Großen und Ganzen ist der Abschied des 500-Euro-Scheins reibungslos über die Bühne gegangen und von der Bevölkerung gut angenommen worden. Alle sich noch in Umlauf befindlichen Scheine bleiben weiterhin gültig und das ein Leben lang. Befürchtungen, dass man irgendwann nur noch bloßes „Papier“ hat und einen Vermögensverlust erleidet, wenn man die Scheine behalten und nicht zurückbringen möchte, sind nicht wahrheitsgemäß.

Es ist zu erkennen, dass die breite Masse der Bevölkerung sich den Änderungen und Trendprognosen angepasst hat. Dies wird beispielsweise beim Kauf von Produkten ersichtlich, die deutlich besser zur neuen Grundsituation passen. Geldbörsen sind in diesem Zusammenhang ein ideales Beispiel. Waren die Geldaufbewahrungsutensilien früher eher von breiterer Machart, so werden heutzutage vor allem die Slim-Wallets immer beliebter.

Diese kommen schmaler und schnittiger daher und werden somit zeitgleich während des Sitzens in der hinteren Hosentasche nicht mehr als störend empfunden. Eine ergonomischere Sitzhaltung entsteht, ohne auch nur ansatzweise Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Durch den Abschied des 500-Euro-Scheins kommt man auch mit kleinerem Scheinfach problemlos zurecht. Wenn zukünftig auch noch die Münzen auf der Kippe stehen sollten und eventuell abgeschafft werden, fügen die Slim-Wallets sich noch optimaler ein.

Die Beispiele dafür, dass die Bevölkerung dem 500-Euro-Schein größtenteils nicht eine Sekunde hinterher trauert, lassen sich ewig fortführen. Angefangen beim Kauf eines Autos, bei dem mittlerweile viel lieber mit der Karte gezahlt wird, anstatt Batzen von Geldscheinen risikoreich mitzunehmen, bis hin zum Großeinkauf im Supermarkt, bei dem nicht lange nach Geld gekramt und Wechselgeld angenommen werden muss und lieber zeitsparend die Karte vors Lesegerät gehalten wird. Man ist bereit für die Zukunft.

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